Kirche
»Unsere Kirche ist auf dem göttlichen Prinzip, Liebe, erbaut. Wir können uns mit dieser Kirche nur vereinen, wenn wir neu aus dem Geist geboren werden, wenn wir das Leben erreichen, das Wahrheit ist, und die Wahrheit, die Leben ist, indem wir die Früchte der Liebe hervorbringen — Irrtum austreiben und die Kranken heilen.«

(Wissenschaft und Gesundheit, Seite 35)

Unsere Kirche hat die Rechtsform eines gemeinnützigen, eingetragenen Vereins. Die Kirchenorganisation wird von Laien ehrenamtlich getragen und ausschließlich durch Spenden finanziert. Sie wird, wie alle Kirchen, demokratisch verwaltet. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung – die Ämter werden auf Zeit gewählt.

Chronik der Kölner Kirche:

  • 1910 kommen einige Christliche Wissenschaftler in Köln zusammen, treffen sich privat, halten Gottesdienste ab und gründen eine Gruppe Christlicher Wissenschaftler
  • 1925 Vom Vorstand der Mutterkirche, der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, Boston, USA, wird die ‘Christlich-wissenschaftliche Vereinigung Köln’ am 18. März 1925 offiziell als Zweig der Mutterkirche anerkannt. Die erste Eintragung im Christian Science Journal, dem offiziellen Organ der Mutterkirche, erscheint im Juli 1925.
  • 1929 bezieht die Vereinigung größere Räume in der Albertusstraße 29.
  • 1936 gründet sich in Köln eine weitere Gruppe Christlicher Wissenschaftler und hält ihre Gottesdienste in der Gereonstraße ab.
  • 1941 Alle Kirchen, Vereinigungen und Gruppen Christlicher Wissenschaftler werden durch die GESTAPO verboten. Bücher und Eigentum werden beschlagnahmt und einzelne Mitglieder in Konzentrationslagern inhaftiert.
  • 1946 Erste öffentliche Gottesdienste werden nach dem Krieg in einem Privathaus abgehalten und auch ein Leseraum wird eingerichtet. Viele Mitglieder und Besucher kommen Sonntags und Mittwochs von weit her. Im zerstörten Köln fehlt es an Wohnraum.
  • 1947 Die Mitglieder beantragen beim Vorstand der Mutterkirche die Aufhebung des durch die GESTAPO erzwungenen Ruhezustandes der ‘Christlich-wissenschaftlichen Vereinigung’. Ein Jahr später wird dem entsprochen und die Vereinigung ist wieder Mitglied der weltweiten Bewegung der Christlichen Wissenschaft.
  • 1952 Die Vereinigung bezieht angemietete Räume in der Riehler Straße, Nähe Ebertplatz. Hier sind auf der ersten Etage zwei große, durchgehende Räume für die Gottesdienste und ein weiterer für den Leseraum und die Sonntagsschule eingerichtet.
  • 1953 wird die Vereinigung durch den Vorstand der Mutterkirche als ‘Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, Köln’ anerkannt. Die Mitgliedschaft ist gewachsen und in Köln haben sich mehrere praktizierende christlich wissenschaftliche Ausüber niedergelassen. Im gleichen Jahr bezieht die Kirche Räume im Naturfreundehaus in der Franz-Hitze-Straße.
  • 1954 zieht die Kirche ins Logengebäude, Hardefuststraße, da der Besuch der Gottesdienste zugenommen hat. Auch der öffentliche Leseraum und die Sonntagsschule finden hier ausreichend Platz.
  • 1965 Wiederum mietet die Kirche größere, zweigeschossige Räume, in der Engelbertstraße an.
  • 1983 Im November kauft die Kirche Räumlichkeiten in der Albertusstraße über zwei Etagen – Erdgeschoß und 1. Etage – die nach den Bedürfnissen zur Abhaltung von Gottesdiensten umgebaut und renoviert werden.
  • Die gesamte Umgebung der Kirche hat sich seit der Zeit wesentlich verändert. Es sind interessante Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Nachbarschaft entstanden. Galerien, eine Schule, eine politische Institution, kulturelle Einrichtungen und verschiedene Handwerker machen die Albertusstraße und die umliegenden Straßen zu einem vielgestaltigen Ort in unserer Stadt.
  • 2000 Alle Verbindlichkeiten aus dem Erwerb und dem Umbau der Kirchenräume sind durch Spenden beglichen worden. Somit kann nach den Regeln der Mutterkirche offiziel die Kirche eingeweiht werden.
  • 2000 feiern die Christlichen Wissenschaftler in Köln ihr 75-jähriges Bestehen. Drei Generationen, die mit großer Hingabe ihre Religion leben und diese mit der Kirche der Öffentlichkeit anbieten.